Ingeborg Becker – Atemtherapeutin, Heilpraktikerin für Psychotherapie – Buchautorin Thema Asthma – Dozentin.
Praxis für Atem- und Körperpsychotherapie, Müllheim; seit 2001 Einzel- und Gruppentherapie im Raum Freiburg, Staufen, Müllheim, Basel.

Fortbildung Atempsychotherapie

Die Bedeutung der Polyvagal-Theorie für Atempädagogik und Atemtherapie

Atempädagogik und -therapie schulen vor allem die Wahrnehmung von Atem- und Tonusphänomenen. Die Zustände des Nervensystems bleiben dabei meist unbewusst oder unberücksichtigt. Behandlung und Therapieerfolg hängen jedoch wesentlich von ventrovagal gesteuerten Gefühlen der Sicherheit, Ruhe und Verbundenheit ab.
Das Impulsreferat skizziert die unterschiedlichen Zustände der beiden Vagusäste und ihre Auswirkungen auf atempädagogische und -therapeutische Interventionen im Einzel- und Gruppensetting. Spezifische Atem- und Bewegungsübungen stärken den ventralen Vagus und aktivieren die mit ihm assoziierten Hirnnerven. Dadurch entstehen Regulationsprozesse, die das Vegetativum ausbalancieren und neue Erfahrungen von Selbstwirksamkeit und Sinnhaftigkeit vermitteln.

Das Impulsreferat incl. PowerPoint-Präsentation wird als Audio und Video aufgezeichnet, so dass die Aufnahmen gegen Gebühr auch ohne online-Teilnahme erhältlich sind.

WO?  Online-Fortbildung per Zoom
WER?  

Atemtherapeut*innen mit Interesse an
Atempsycho- und Körperpsychotherapie

WANN? 

Freitag, 22. 05. 2026, 18.30 - 20.00 Uhr

Kontakt, Info und Anmeldung

Kursinfo (pdf),  https://atempsychotherapie.zfakt.de/termine

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Atem- und Körperpsychotherapie • zur Symptomreduktion bei Stress, Depression, Angst- und Panikattacken • als Burnout-Prophylaxe • zur Verbesserung von Schlafstörungen, Spannungs- und Erschöpfungszuständen • als Hilfe bei Atemnot, Asthma, COPD oder chronischer Bronchitis • bei Erkrankungen des Bewegungsapparates, z.B. bei Skoliosen, chronischen Rückenbeschwerden, Morbus Bechterew, rheumatoider Arthritis • zur Linderung von Migräne, chronischen Schmerzen, Multiple Sklerose, Fibromyalgie • zur Unterstützung bei psychosomatischen Erkrankungen, z.B. bei funktionellen Störungen des Herz-Kreislauf- und Verdauungssystems • als Verarbeitungshilfe bei Trauma (PTBS) • zur Lösung von Konflikten und Beziehungsproblemen • als Prozessbegleitung bei Trauer, Lebens- und Sinnkrisen • für Menschen jeden Alters